Buchhaltung, Steuerrecht und mehr.

1.       Vorwort 

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird von der Anhebung der â??GWG-Grenzeâ?? auf 1.000 Euro gesprochen. Dies ist falsch. Es handelt sich vielmehr um eine Absenkung des Betrages auf 150 Euro. Der Betrag tritt nun an die Stelle des bisherigen Wertes von 60 Euro (R 6.13 EStR 2005), bis zu dem eine Verbuchung der Ausgaben als Kosten zulässig war. Diese Erhöhung wirkt sich im Ergebnis aber nicht aus, da sich nach altem Recht die betragsmäÃ?ig 60 Euro übersteigenden Wirtschaftsgüter als GWG (selbständige Nutzbarkeit unterstellt) ebenfalls im Jahr der Anschaffung oder Herstellung im Ergebnis zu 100% gewinnmindernd auswirken konnten.  » (weiter…)

Oktober 21st, 2007 at 20:07 | Kommentare deaktiviert für Änderung bei der Behandlung von sog. Geringwertigen Wirtschaftsgütern | Permalink


1.       Vorwort 

In der Vergangenheit wurde die Ansparabschreibung nach § 7g Abs. 3 EStG durch die Mandantschaft allzu oft als â??Steuersparmodellâ?? verstanden. Diese Auffassung war und ist falsch; die Steuerlast tritt lediglich zu einem späteren Zeitpunkt ein (sei es im Falle der Zwangsauflösung bei Nichtinvestition oder durch geringeres Abschreibungsvolumen bei erfolgter Investition). Von den Beratern wurde das Mittel der Ansparabschreibung gerne zur â??Gewinnglättungâ?? eingesetzt. Ein weiterer Grund zur Bildung einer Ansparabschreibung war sicher auch darin begründet, dass der Gesetzgeber die Sonderabschreibung nach § 7g Abs. 1 und Abs. 2 EStG nur dann zulieÃ?, wenn eine Ansparabschreibung gebildet wurde. In der Praxis wurden dann 1 Euro Ansparrücklagen gebildet, um später eine Sonderabschreibung in Anspruch nehmen zu können.  » (weiter…)

Oktober 21st, 2007 at 20:05 | Kommentare deaktiviert für Ã?nderung bei der Ansparabschreibung â?? nun Investitionsabzugsbetrag | Permalink


Seit dem 1.01.2007 sind bei Arbeitnehmern Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erst ab dem 21. Entfernungskilometer abzugsfähig. Erstatten Sie Ihrem Arbeitnehmer Aufwendungen für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, konnte dies bisher in vollem Umfang sozialversicherungsfrei und mit einer günstigen Pauschalsteuer von 15% geschehen. Dies ist ab 2007 nur ab dem 21. Entfernungskilometer möglich. Erstattungen für die ersten 20 km sind voll sozialversicherungs- und steuerpflichtig. Dies führt zu erheblichen Mehrbelastungen, die im Wesentlichen den Arbeitnehmer treffen.
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Januar 16th, 2007 at 16:38 | Kommentare deaktiviert für Einschränkung der Kilometerpauschale – Ausweichgestaltung Benzingutschein | Permalink


Nachdem die politischen und gesellschaftlichen Diskussionen, die die Erhöhung des Regelsteuersatzes in der Umsatzsteuer um drei Prozentpunkte mit sich brachte, langsam verklingen, müssen Sie sich als Unternehmer nunmehr mit der praktischen Umsetzung der Umsatzsteuererhöhung auseinandersetzen. Aufgrund der erheblichen Erhöhung des Steuersatzes ist damit zu rechnen, dass diese Thematik auch in kommenden Betriebsprüfungen durch die
Finanzämter besondere Beachtung finden wird. Unternehmer werden nach Gestaltungsmöglichkeiten suchen, die Mehrbelastung mit Umsatzsteuer gegenüber nicht vorsteuerabzugsberechtigten Kunden möglichst zu vermeiden. Dies soll neben der Darstellung der Grundzüge der Umsatzsteuererhöhung Kernpunkt der nachfolgenden Ausführungen sein.

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November 22nd, 2006 at 12:59 | Kommentare deaktiviert für Anhebung des Umsatzsteuersatzes auf 19% zum 1.1.2007 | Permalink


In der täglichen Beratungspraxis wird dem Thema â??Firmenwagenâ?? eine groÃ?e Bedeutung beigemessen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Fahrzeug des â??normalenâ?? Angestellten handelt oder um das Betriebsfahrzeug des Unternehmers. Der Firmenwagen stellt nach wie vor ein hohes Statussymbol dar.

Das es bei der Nutzung von Betriebsfahrzeugen auch zu privaten Zwecken oftmals zu steuerlichen Vorteilen kommen kann, soll hierbei selbstverständlich nicht au�er Acht gelassen werden. Auch der besondere Anreiz für verdiente Mitarbeiter ist eine sicher nicht uninteressante Komponente, stellt doch der steuerlich zu berücksichtigende Gehaltsposten regelmä�ig nicht den wahren Wert des geldwerten Vorteils dar.

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Juli 31st, 2006 at 13:03 | Kommentare deaktiviert für Die gemischte Nutzung eines Firmenfahrzeuges – eine ertragsteuerliche Betrachtung | Permalink